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Methodenanpassung/Allgemeines

Anpassung der Methode und Allgemeines

1. Fotografien von Unterwegs:

Zu den Aufnahmen die ich während der Felduntersuchung online stelle ist es vielleicht wichtig zu wissen, dass diese z.T. Ausschnitte der Panoramen sind, welche ich erst nach meiner Rückkehr zusammenfügen werde. Die Bilder sind dementsprechend weniger auf das einzelne Motiv hin fotografiert, als dass sie als Teilaspekt eines Gesamtbildes zu lesen und zu verstehen sind. Oder anders herum: Die Motive und Bildausschnitte wirken dadurch manchmal etwas zufällig und unbeholfen.

Die Datenmengen die ich im Moment anhäufe sind schlichtweg zu groß um sie auf der Fahrt zu bearbeiten.

2. Anpassung der Auswahl der aufgenommenen Orte:

Es hat sich schon in Vorbereitung gezeigt, dass die ursprünglich angedachte Ortsauswahl nach vergleichbaren Orten nur sehr schwer zu realisieren sein wird. Zum einen kenne ich die meisten der in der Untersuchung vertretenen Städte nicht gut genug um die Ergebnisse der Onlinebefragung entsprechend zu bewerten und zum anderen weisen die Rückläufe aus der Onlinebefragung starke Schwankungen in Bezug auf die Beteiligung der einzelnen Länder und Städte auf.

Eine erste Erkenntnis ist, dass eine belastbare Erhebung, selbst für meine Zwecke, einen längeren Vorlauf und deutlich intensivere Vorbereitung braucht als es mir alleine möglich wäre. Ich werde in der weiteren Verfolgung des Projektes den Ansatz wieder aufgreifen und versuchen in zukünftigen Lokalkolrit-Unteruchungen mit Partnern in den jeweiligen Städten zusammen zu arbeiten.

Mein besonderer und sehr persönlicher Dank gilt allen, die sich an der Umfrage beteiligt haben und allen die geholfen haben die Umfrage zu verbreiten.

Von Nord nach Süd:
Um dennoch den gewünschten ‘Schnitt’ durch den Kontinent, die Länder und Städte vollziehen zu können, habe ich die Methode der Routenplanung auf die Städte übertragen. Das bedeutet, dass ich analog zur Nord-Süd Achse entlang des 26ten Längengrades jetzt auch die längste Nord-Süd Achse, die durch den ursprünglich angenommenenen ‘Mittelpunkt’ des GE-Algorithmus geht, in den einzelnen Städten gewählt habe. In jeder Stadt starte und ende ich an einer Randlage und setze Aufnahmepunkte entlang der Achse sobald sich die Stadtstruktur signifikant ändert (z.B. vom Gewerbegebiet zu Vorstadtsiedlung).

Der genannte Mittelpunkt ist auch gleichzeitig der Referenzort für die Belichtungsanpassung in der Nachberabeitung und wird immer zum Zenit des Aufnahmetages aufgenommen.

Nach den bisher besuchten Städten (Honningsvag, Inari, Rovaniemi und Oulu) scheint diese Methode mehr als gut zu funktionieren.
Parallelaufnahmen:
Trotzdem fliessen Umfrageergebnisse mit in die Untersuchung ein, denn ich habe in vielen Städten die Punkte und Orte, die sich aus der Umfrage als relevant herauskristallisiert haben als ‘Extraorte’ mit in meine Aufnahmeplanung aufgenommen, so dass ich zumindest in Teilen der Untersuchung die ursprünglich angedachten Orte analysieren kann.

3. Farbmessungen:
Leider hat sich herausgestellt, dass der X-Rite Color-Pen nicht in der Lage ist mit dem Android-Betriebsystem zu kommunizieren. Ich kann, trotz intensivster Bemühungen, die aufgenommenen Farbwerte nicht auslesen und abspeichern. Der interne Gerätespeicher ist zum einen zu klein um die ganze Reise abzudecken und zudem ist eine Dateiverwaltung im Gerät nicht möglich, so dass das zweifelsohne interessante Gerät für diese Reise und Anwendungsrahmen leider nicht zu gebrauchen ist.

Von daher greife ich auf die analoge Methode des ‘Abfächerns’ zurück und bin glücklich, dass mir Caparol noch eine sehr handliche ‘Color Plus 3D-Card’ hat mitgeben können. Diese Karte ist ein Faltblatt mit Farbmustern, also unterwegs deutlich besser zu handhaben als ein großer Farbfächer.

Leider wird diese Karte wohl nicht mehr hergestellt, was wirklich bedauerlich ist, ich mag sie eigentlich nicht mehr missen.